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KF Woyciniuk

KF Woyciniuk 2016/2017

 

Hallo, wir sind die Klassenfamilie Woyciniuk!

 

12 Jungen und 9 Mädchen lernen bei uns zusammen. Die Jüngsten von uns sind 6 Jahre alt, die Ältesten 10.

Wir können richtig schön wild sein, aber, wenn wir arbeiten, ist es ganz still, damit wir uns gut konzentrieren können. Das ist uns allen ganz wichtig.

Unsere Lehrerin heißt Frau Woyciniuk. Mit ihr lernen wir zuzuhören, zu diskutieren, zu schreiben und zu lesen. Auch das Forschen im Sachunterricht machen wir mit ihr zusammen.

Und natürlich Musik und Sport. Manchmal dürfen wir die Sportstunden sogar selbst leiten. Dann sprechen wir die Stunde vorher mit Frau Woyciniuk ab. Sie ist natürlich dabei, um uns zu unterstützen, wenn wir Hilfe brauchen.

Seit Februar unterrichtet in unserer Klasse auch eine Referendarin. Frau Friedhoff heißt sie und sie macht mit uns zusammen ganz viel Mathe und Religion.

Unsere Betreuungskraft heißt Frau Maatz. Mit ihr basteln wir am liebsten und gehen in unsere Bücherei.

Montags besucht uns dann immer noch unsere Zeitstifterin und mittwochs und donnerstags kommen unsere Lesemütter dazu. Das finden wir super.

Neben dem Lesen, Schreiben und Rechnen lernen wir auch, Ämter zu übernehmen. Ein Kind leitet als Chef zum Beispiel den Morgenkreis. Andere übernehmen den Wetter- und Kalenderdienst. So lernen wir ganz nebenbei zu zählen und die Uhr zu lesen. Insgesamt gibt es 14 verschiedene Ämter. Wenn wir im Wochenplan arbeiten, helfen wir uns gegenseitig.

Es ist ein tolles Gefühl, etwas erklären zu können. Einige von uns schreiben gerne Geschichten, andere lösen viele Knobelaufgaben, bis die Köpfe rauchen. Alle machen gerne Antolin und wir singen ganz viel zusammen. Das macht schlau. Auch das Cajonspielen lernen wir. Besonders viel Spaß macht uns übrigens das Singen aktueller Lieder aus den Charts, die Lesezeit und das Eckenrechnen.

Unsere Klassensprecher heißen Shirin und Marlon. Wir haben sie am Anfang des Schuljahres gewählt. Klassensprecher müssen immer freundlich und hilfsbereit sein und sich besonders gut an die Klassen- und Schulregeln halten. Die beiden leiten den Klassenrat, der jede Woche statt findet und  nehmen regelmäßig am Schülerrat teil. Danach erzählen sie uns, was im Schülerrat besprochen wurde. Zum Beispiel wurde neulich beschlossen, dass es nun wieder eine Schaukel gibt.

Und so läuft unser Tag genau ab:

Um 7.50 Uhr dürfen wir in unseren Klassenraum. Schülerinnen und Schüler, die früher kommen, gehen in die Frühbetreuung. Wenn wir unsere Hausschuhe angezogen haben, beginnen wir mit der Freiarbeit. Es gibt viele Lernspiele für uns. Zum Beispiel Lesespaß mit Teddy, Q-Biz, Mirakel oder Vokalo. Die Großen lesen in der Nordsee-Zeitung. Es ist dann auch Zeit, unserer Lehrerin Hausaufgaben zu zeigen oder den Milchkasten zu holen. Manchmal nutzen wir auch die Gelegenheit, um etwas mit einem anderen Kind oder unserer Lehrerin zu besprechen. Um zehn nach acht Uhr erklingt dann täglich unser Morgenlied und wir wissen genau, dass wir jetzt aufräumen müssen und in den Morgenkreis gehen dürfen.

 

 

Im Morgenkreis singen wir zuerst ein Lied und klatschen dazu. Dann wünschen wir uns gegenseitig einen guten Morgen.

Anschließend wird gezählt und wir rechnen aus, wie viele fehlen. Unser Chef im Kreis sagt dann an, was als nächstes kommt. Der Fehldienst geht dann runter zum Sekretariat und trägt die fehlenden Kinder in eine Liste ein. Unser Wetterdienst schaut morgens in die Zeitung und sagt die Regenwahrscheinlichkeit an und wie kalt oder warm es wird. Dann ist der Zeitdienst an der Reihe und nennt uns die Uhrzeit.

Anschließend werden kurz aktuelle Sachen besprochen und dann ist es endlich soweit: Wir machen unsere Quiz-Runde.

Wir haben verschiedene Ratespiele zu allen Bereichen, wie zum Einmaleins, zu den Wortarten, zu Flaggen und so weiter. Unser neuestes Spiel hat eine Mitschülerin mitgebracht und wir erfahren etwas über die Städte Europas. Das ist wichtig, schließlich steht ja die Europameisterschaft an.

Nach diesem Highlight sagt uns Frau Woyciniuk, was an diesem Tag ansteht und welchen Unterricht wir haben. Dann machen wir eine kurze Trinkpause und arbeiten ein "Lied lang" erst in der Rechtschreibwerkstatt und anschließend in unseren Wochenplänen.

Diese bekommen wir alle 3 Wochen von Frau Woyciniuk. Den neuen Plan besprechen wir dann einzeln mit ihr, während die anderen eine Lesestunde machen. Wir können auch selbst Vorschläge machen, was noch bearbeitet werden soll. Dort sind dann zum Beispiel Seiten im Flex und Flo oder im Schreibschriftheft eingetragen. Auch das Kasten aufräumen oder das Zähne putzen sind Teil der Planarbeit. Wir schreiben auch Geschichten und machen Schreibkonferenzen.

Wir arbeiten jeden Morgen etwa eine Stunde im Wochenplan. Wenn wir etwas fertig haben, kreuzen wir das im Wochenplan ab und geben Frau Woyciniuk die Sachen zum Kontrollieren. Wenn wir vor dem Abgabetermin mit unserem Wochenplan fertig sind, dürfen wir selbst entscheiden, was wir als Nächstes lernen möchten. Meistens wissen wir das selbst nämlich ganz genau.

Vor dem Frühstück machen wir dann oft noch Musik.

Im Dezember haben wir 18 Cajons bekommen. Das sind kleine Holzkisten, die wie ein ganzes Schlagzeug klingen. Der Musiker, der die Bücher dazu geschrieben hat, war sogar bei uns zu Besuch und hat ein kleines Stück eingeübt. Danach haben wir noch an einem Wettbewerb teilgenommen und den zweiten Platz gemacht. Da können alle Kinder mitmachen, die Erstklässler und auch den Großen macht das Trommeln viel Spaß.

Dann wird gefrühstückt und wir gehen in die Pause. Anschließend findet der Fachunterricht in Mathe, Deutsch und Englisch statt.

Aber ganz oft lernen wir auch mit allen zusammen in den Fächern Deutsch und Mathe, zum Beispiel zu den Wortarten Das ist besonders spannend, weil manchmal ein Erstklässler einem Viertklässler etwas erklären kann.

Auch Kunst, Musik, Religion, Sport und Betreuung machen wir in der Klassenfamilie.

 

 

Besonders gerne machen wir natürlich Ausflüge. Wir waren schon im Zoo, im Museum, auf dem Bauernhof, beim Schulrat, im Klimahaus, in Otterndorf auf Klassenfahrt.

So, das war das Wichtigste, das zu unserer Klassenfamilie zu sagen ist. Wir sind manchmal laut und manchmal leise, meistens fleißig und manchmal auch erschöpft, wir arbeiten zusammen und dann auch mal wieder alleine.

Jeder gibt für sich selbst sein Bestes und eines ist sicher:

"Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen..."

(Aus unserer Schulhymne)

 

Die Klassenfamilie Woyciniuk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 


 

 

 

 

 





Autor: iwoyciniuk -- 19.02.2017; 18:27:43 Uhr

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